Rumpeltes GmbH, Bad Heizung Sanitär, Salzstr. 12, D-83404 Ainring/Mitterfelden                     info@rumpeltes-bad-heizung.de                              Tel: +49 8654  5225

Steuertipps

Einkommensteuergesetz

(EStG)

§ 35a Steuerermäßigung bei Aufwendungen

für haushaltsnahe

Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe

Dienstleistungen und

Handwerkerleistungen

(1) Für haushaltsnahe

Beschäftigungsverhältnisse, bei denen es

sich um eine geringfügige Beschäftigung im

Sinne des § 8a des Vierten Buches

Sozialgesetzbuch handelt, ermäßigt sich die

tarifliche Einkommensteuer, vermindert um

die sonstigen Steuerermäßigungen, auf

Antrag um 20 Prozent, höchstens 510 Euro,

der Aufwendungen des Steuerpflichtigen.

(2) 1 Für andere als in Absatz 1 aufgeführte

haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse

oder für die Inanspruchnahme von

haushaltsnahen Dienstleistungen, die nicht

Dienstleistungen nach Absatz 3 sind,

ermäßigt sich die tarifliche

Einkommensteuer, vermindert um die

sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag

um 20 Prozent, höchstens 4 000 Euro, der

Aufwendungen des Steuerpflichtigen. 2 Die

Steuerermäßigung kann auch in Anspruch

genommen werden für die

Inanspruchnahme von Pflege- und

Betreuungsleistungen sowie für

Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen

wegen der Unterbringung in einem Heim

oder zur dauernden Pflege erwachsen,

soweit darin Kosten für Dienstleistungen

enthalten sind, die mit denen einer Hilfe im

Haushalt vergleichbar sind.

(3) 1 Für die Inanspruchnahme von

Handwerkerleistungen für Renovierungs-,

Erhaltungs- und

Modernisierungsmaßnahmen ermäßigt sich

die tarifliche Einkommensteuer, vermindert

um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf

Antrag um 20 Prozent der Aufwendungen

des Steuerpflichtigen, höchstens jedoch um

1 200 Euro. 2 Dies gilt nicht für öffentlich

geförderte Maßnahmen, für die

zinsverbilligte Darlehen oder steuerfreie

Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

(4) 1 Die Steuerermäßigung nach den

Absätzen 1 bis 3 kann nur in Anspruch

genommen werden, wenn das

Beschäftigungsverhältnis, die Dienstleistung

oder die Handwerkerleistung in einem in

der Europäischen Union oder dem

Europäischen Wirtschaftsraum liegenden

Haushalt des Steuerpflichtigen oder – bei

Pflege- und Betreuungsleistungen – der

gepflegten oder betreuten Person ausgeübt

oder erbracht wird. 2 In den Fällen des

Absatzes 2 Satz 2 zweiter Halbsatz ist

Voraussetzung, dass das Heim oder der Ort

der dauernden Pflege in der Europäischen

Union oder dem Europäischen

Wirtschaftsraum liegt.

(5) 1 Die Steuerermäßigungen nach den

Absätzen 1 bis 3 können nur in Anspruch

genommen werden, soweit die

Aufwendungen nicht Betriebsausgaben

oder Werbungskosten darstellen und

soweit sie nicht als Sonderausgaben oder

außergewöhnliche Belastungen

berücksichtigt worden sind; für

Aufwendungen, die dem Grunde nach unter

§ 10 Absatz 1 Nummer 5 fallen, ist eine

Inanspruchnahme ebenfalls

ausgeschlossen. 2 Der Abzug von der

tariflichen Einkommensteuer nach den

Absätzen 2 und 3 gilt nur für Arbeitskosten.

3 Voraussetzung für die Inanspruchnahme

der Steuerermäßigung für haushaltsnahe

Dienstleistungen nach Absatz 2 oder für

Handwerkerleistungen nach Absatz 3 ist,

dass der Steuerpflichtige für die

Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat

und die Zahlung auf das Konto des

Erbringers der Leistung erfolgt ist. 4Leben

zwei Alleinstehende in einem Haushalt

zusammen, können sie die Höchstbeträge

nach den Absätzen 1 bis 3 insgesamt jeweils

nur einmal in Anspruch nehmen.

Fußnote

(+++ § 35a: Zur Anwendung vgl. § 52 +++)

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Einkommensteuergesetz (EStG)

§ 35a Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe

Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und

Handwerkerleistungen

(1) Für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, bei denen es sich um

eine geringfügige Beschäftigung im Sinne des § 8a des Vierten Buches

Sozialgesetzbuch handelt, ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer,

vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20

Prozent, höchstens 510 Euro, der Aufwendungen des Steuerpflichtigen.

(2) 1 Für andere als in Absatz 1 aufgeführte haushaltsnahe

Beschäftigungsverhältnisse oder für die Inanspruchnahme von

haushaltsnahen Dienstleistungen, die nicht Dienstleistungen nach Absatz

3 sind, ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die

sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent, höchstens 4

000 Euro, der Aufwendungen des Steuerpflichtigen. 2 Die

Steuerermäßigung kann auch in Anspruch genommen werden für die

Inanspruchnahme von Pflege- und Betreuungsleistungen sowie für

Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen wegen der Unterbringung in

einem Heim oder zur dauernden Pflege erwachsen, soweit darin Kosten

für Dienstleistungen enthalten sind, die mit denen einer Hilfe im Haushalt

vergleichbar sind.

(3) 1 Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für

Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermäßigt

sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen

Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent der Aufwendungen des

Steuerpflichtigen, höchstens jedoch um 1 200 Euro. 2 Dies gilt nicht für

öffentlich geförderte Maßnahmen, für die zinsverbilligte Darlehen oder

steuerfreie Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

(4) 1 Die Steuerermäßigung nach den Absätzen 1 bis 3 kann nur in

Anspruch genommen werden, wenn das Beschäftigungsverhältnis, die

Dienstleistung oder die Handwerkerleistung in einem in der Europäischen

Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum liegenden Haushalt des

Steuerpflichtigen oder – bei Pflege- und Betreuungsleistungen – der

gepflegten oder betreuten Person ausgeübt oder erbracht wird. 2 In den

Fällen des Absatzes 2 Satz 2 zweiter Halbsatz ist Voraussetzung, dass das

Heim oder der Ort der dauernden Pflege in der Europäischen Union oder

dem Europäischen Wirtschaftsraum liegt.

(5) 1 Die Steuerermäßigungen nach den Absätzen 1 bis 3 können nur in

Anspruch genommen werden, soweit die Aufwendungen nicht

Betriebsausgaben oder Werbungskosten darstellen und soweit sie nicht

als Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt

worden sind; für Aufwendungen, die dem Grunde nach unter § 10 Absatz

1 Nummer 5 fallen, ist eine Inanspruchnahme ebenfalls ausgeschlossen.

2 Der Abzug von der tariflichen Einkommensteuer nach den Absätzen 2

und 3 gilt nur für Arbeitskosten. 3 Voraussetzung für die

Inanspruchnahme der Steuerermäßigung für haushaltsnahe

Dienstleistungen nach Absatz 2 oder für Handwerkerleistungen nach

Absatz 3 ist, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine

Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der

Leistung erfolgt ist. 4Leben zwei Alleinstehende in einem Haushalt

zusammen, können sie die Höchstbeträge nach den Absätzen 1 bis 3

insgesamt jeweils nur einmal in Anspruch nehmen.

Fußnote

(+++ § 35a: Zur Anwendung vgl. § 52 +++)